• Photo: Maksym Kudymets
    Wir präsentieren Ihnen ein Fotoprojekt, das über die Neuere Geschichte der Ukraine erzählt. Diese Geschichte umfasst die Zeitspanne seit November 2013, vom Beginn der sogenannten Revolution der Würde und bis heute.
  • Ukrainischer Staat existierte schon seit mehr als Tausend Jahren – die Ukrainer stammen aus der mittelalterlichen Kiewer Rus. Im Laufe der Jahrhunderte strebten die Ukrainer trotz der Eroberungen durch die stärkeren Nachbarn, nach ihrem eigenen Staat, indem sie Kriege erklärt und Aufstände gemacht haben.
  • Photo: H. Pshenychny Central State CinePhotoPhono Archive of Ukraine
    In der Mitte des 17. Jahrhunderts hat damaliges Moskowien eine Wahnidee entwickelt auf jeden Fall die Ukrainer aus dem europäischen Raum zu vertreiben und zu seinem Imperium anzuschließen. Es gelang ihnen drei Jahrhunderte lang bis zum Zerfall des letzten Moskowien-Imperiums, der Sowjetische Union.
  • Photo: Yurko Dyachyshyn
    Seit 1991 haben die Ukrainer ihre Bestrebungen nach europäischer Welt wiederaufgenommen, indem sie Probleme der postsowjetischen Wirtschaft und Passivität der postkommunistischen Abgeordneten zu bewältigenversuchten.

Intro

  • Photo: AP
    Im Jahre 2011 verkündete der damalige Präsident der Ukraine Wiktor Janukowytsch seine Unterstützung dem ukrainischen Volk in seiner europäischen Wahl und seine Bereitschaft zur Integration in die europäischen Strukturen. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg der Integration war die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens zwischen der Europäischen Union und der Ukraine, das seit dem Jahre 2007 vorbereitet wurde. Die europäische Richtung wurde von dem überwiegenden Teil der ukrainischen Bevölkerung unterstützt. Der einzige Staat, der Unzufriedenheit mit diesem außenpolitischen Vektor der Ukraine äußerte, war die Russische Federation.
  • Photo: Sergei Karpukhin, REUTERS
    Sie begann auf die damalige Regierung der Ukraine Druck zu machen um Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens auf Eis zu legen. Der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin bemühte sich mit Erpressung und Bestechung Wiktor Janukowytsch zu zwingen, auf die europäische Zukunft zu verzichten. Weil die Russen seit 17. Jahrhundert glauben, dass die Ukraine eine Zone von ihren geopolitischen Interessen sei, eine sogenannte „russische Welt“. Auch im Laufe des 20. Jahrhunderts zeigte die russische Macht der Welt mehrmals ihre böse Absichten: Die Vernichtung der Ukrainischen Volksrepublik 1920, künstlich organisierte Hungersnot 1932-33, die 6 Millionen Menschenleben der Ukrainer mitgenommen hat, die Vernichtung der ukrainischen Intellektuellen 1936-38, die sogenannte "Erschossene Renaissance".
  • Photo: Sergei Grits, AP
    Im November 2013, einige Tage vor der Abschließung des Abkommens, hat Janukowytsch, der sich von der Einmischung und vom wahnsinnigen Druck seitens Russland beeinflussen lies, bekannt gegeben, dass die Unterzeichnung des Vertrags aufgeschoben wird. Das hat die Menschen empört: Die Ukrainer haben diesen Schritt als einen Betrug wahrgenommen. Dasselbe haben auch Oberhäupter der europäischen Länder empfunden.
  • Photo: Ryan Anderson/Flickr/Creative Commons
    Am 21. November 2013, zuerst in Kyjiw und danach in anderen Städten, fanden große Volksversammlungen statt, die den Namen “Euromajdan“ erhielten. Der Name ist vom Hauptplatz der Hauptstadt, Majdan Nesaleschnosti (Platz der Unabhängigkeit) abgeleitet, wo sich früher „Revolution auf dem Granit“ im Jahre 1990 ereignete, die den Impuls für den Kampf um die Unabhängigkeit der Ukraine gab, und wo die „Orangene Revolution“ im Jahre 2004 ausbrach und Wiktor Janukowytsch keine Möglichkeit schenkte, die Ergebnisse der Präsidentenwahlen zu fälschen.
  • Photo: Oleksandr Piliugin
    Die Bürger gingen auf die Straßen und Plätze mit der Forderung an den Präsidenten das Assoziierungsabkommen am 29. November auf dem Gipfeltreffen der "Östlichen Partnerschaft", wie es auch geplant war, abzuschließen.
  • Photo: Konstantin Chernichkin
    Als Triebkraft der friedlichen Proteste agierten vor allem junge Ukrainer und Intelektuelle: Journalisten, Vertreter der Kultur und Öffentlichkeit. Doch an den volkreichen Demonstrationen nahmen auch alle Schichten der Bevölkerung teil, die Bewegung für die Ukraine in der EU bekam einen nationalen Charakter.
  • Photo: Petro Zadorozhnyy
    Weitere hintergründige regierungskritische Themen waren Korruption, Vetternwirtschaft und Hehlerei von Banditen. Das Abschließen des Assoziierungsabkommens haben die Bürger als eine Chance gesehen, die Situation endlich zu ändern. Genau deswegen wurde die Verweigerung der europäischen Integration als Verlust der letzten einer Modernisierung des Landes wahrgenommen.
  • Photo: AFP/tsn.ua
    In der Nacht gegen den 30. November hat eine speziellere Miliztruppe die friedliche Demonstration der Studierenden auf dem Platz der Unabhängigkeit gewaltsam auseinandergetrieben.
  • Photo: REUTERS
    Wegen der ungesetzlich eingesetzter Gewalt geraten Dutzende von Menschen in die Krankenhäuser mit Verletzungen. Die Miliz suchte die ganze Nacht im Stadtzentrum nach Demonstranten, nahm sie fest und sperrte sie in den Milizabteilungen.
  • Photo: Sergei Chuzavkov, AP
    Eine ähnliche Methode des Auseinanderjagens der Protestmitglieder wird schon seit mehreren Jahren in Russland verwendet. Aber es war das erste Mal in der Ukraine und darum reagierte die Gesellschaft sofort radikal.
  • Photo: Volodymyr Shuvayev, AFP
    Schon nach einigen Monaten haben die Ukrainer in sozialen Netzwerken auf Internetseiten von russischen Militär- und Milizpersonen Fotos gefunden, auf denen russische Soldaten ukrainische Uniform anhaben.
  • Photo: Maks Trebuhov
    Die auf dem Majdan verletzten Menschen, die von der Miliz gejagt wurden, haben eine Zuflucht im Mönchkloster des heiligen Michaels, Ukrainisch-Orthodoxe Kirche, Kiewer Patriarchat, gefunden. Die Kirche gab den Demonstranten die Möglichkeit sich zu verstecken, sich zu erholen und erste medizinische Hilfe zu bekommen.
  • Photo: Mstyslav Chernov
    Am Abend gegen den 30. November sammelte sich auf dem Platz vor dem Kloster eine spontane Demonstration unter Beteiligung von ungefähr 25 Tausend Personen, empört von den Regierungshandlungen.
  • Photo: Lazlo Belichay, EPA
    Auf dem Klostergelände wurde der Mittelpunkt der Protestlergruppe erschaffen. Einfache Staatsbürger begannen warme Kleidungsstücke, Lebensmittel und Geld zu bringen bzw. zu sammeln.

November

  • Photo: Kostiantyn Chernichkin
    Am 1. Dezember 2013 organisierte mehr als eine Mio Ukrainer einen Protestlauf mit Forderung die Schuldigen an der Studentenprügelei zu bestrafen und auf den Weg der europäischen Integration zurückzukehren.
  • Photo: Natalia Kravchuk
    Während der Demonstration forderten die Bürger den Rücktritt der Regierung, Bestrafung für den Innenministers Witalij Sahartschenko und unmittelbare Vollzieher des verbrecherischen Befehls. Diese und die später erfolgten Demonstrationen nannte man auf altukrainische Art "Witsche" (Volkssammlung).
  • Photo: Maksym Balandiukh
    Die ganze Welt wurde aufmerksam auf ukrainisches Volk und die wichtigsten Medien berichteten über die Prügelei und den Marsch der Millionen. Gleichzeitig unternahmen russische Sendungen das, was später "Propaganda von Kreml" genannt wurde. Journalisten berichteten über "ein paar kleine Gruppen von Protestler" und "Faschisten" im Stadtzentrum von Kyjiw.
  • Photo: Sergei Chuzavkov, AP
    Aber Putin überzeugte Janukowytsch weiter in der Richtigkeit seiner Handlungen und bot einen Kredit in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar für andere wirtschaftliche Begünstigungen an. Russland wollte noch nicht akzeptieren, dass immer mehr Ukrainer gegen ihre Partner-Regierung auftreten.
  • Photo: GLEB GARANICH, REUTERS
    In Kyiw auf dem Unabhängigkeits platz hat am 1. Dezember Einrichtung des Zeltlagers begonnen. Es wurde Anfang des unbefristeten Friedensprotestes bis zur kompletten Erfüllung der Forderungen des Euromajdans verkündet.
  • Photo: Sergey Supinsky, AFP
    Auf dem Platz der Unabhängigkeit entstanden Feldküchen, Bühne, Informationspunkte, Sanitätsstellen, Toiletten, Überwachungsstation und sogar eine Straßenuniversität. Das alles entstand dank der Selbstorganisation der Staatsbürger ohne irgendwelche Hinweise von "oben".
  • Photo: Markiyan Matsekh
    Ähnliche Proteste fingen auch in vielen anderen Regionen der Ukraine an. In mehreren Städten ukraineweit wurden die Zeltlager aufgestellt, regelmäßige Demos organisiert, Kleidung und Lebensmitteln für Unterstützung der Protestler in Kyjiw gesammelt. Zur Unterstützung des Euromajdans wurden Kulturaktionen und Märsche in vielen Ländern durchgeführt.
  • Photo: Volodymyr Shuvayev, AFP
    Der Präsident Wiktor Janukowytsch warf alle Forderungen weg und verzichtete auf den Dialog mit Protestlern. Trotz der öffentlichen Verpflichtungen, das Recht auf Friedensprotest zu beachten, versuchte die Regierung in der Nacht von 10. auf 11. Dezember das Zeltlager im Zentrum von Kyjiw zu zerstören.
  • Photo: Maksym Balandiukh
    In der Attacke auf die Protestierende waren Hunderte von Polizisten, darunter auch die Spezialtruppen, im Einsatz. Aber Tausende von Kyiver sind in der Nacht bei -10°С ins Zentrum der Stadt zur Verteidigung von Majdan gelangt. Die Bürger haben mit eigenen Körpern den Zugang zum Majdan gesperrt und die Zerstörung vom Zeltlager nicht erlaubt.
  • Photo: Mykhaylo Petiakh
    Am Morgen forderten die Demonstranten den Rücktritt von Janukowytsch.
  • Photo: Brendan Hoffman, Getty images
    Der Euromajdan hat Widerstand geleistet und wurde zum Territorium der Freiheit im Staat, wo Präsident Janukowytsch und sein Team seine „Ordnungen“ feststellten. Das Zentrum von Kyjiw verwandelte sich in die Saporoger Sitsch von Kosaken - Gemeinschaft von freien und stolzen Menschen.
  • Photo: Petro Zadorozhnyy
    Die Haltung der Regierung gegenüber den Bürgern erhöhte nur die Zahl der Euromajdan-Anhänger. Zehntausende von Freiwilligen begannen den Majdan zu unterstützen, indem sie Medikamente, Lebensmittel und Geld lieferten.
  • Photo: Vladyslav Musienko
    Um den Volksprotest zu diskreditieren, begann die Regierung verschiedene Aktionen gegen den Majdan zu organisieren. Man hat die sogenannten Antimajdan-Anhänger organisiert, indem sie bezahlt oder auch mit dem Arbeitsverlust bedroht wurden. Insbesondere handelte es sich um Beamten. Neben ungeschützten Bevölkerungsschichten brachte man auf den Antimajdan auch Sportler, die sogenannten Tituschkas, die für Provokationen und Prügeleien zuständig waren.

Dezember

  • Photo: YURI KOCHETKOV, EPA
    Nach dem Verlust der Verbündeten in Europa und der Autorität unter den Mitbürgern ging der Präsident aktive Russland-Annäherungan. In der Ukraine beginnt der Angriff auf die bürgerlichen Freiheiten nach dem russischen Muster.
  • Photo: Maks LEVIN, LB
    Am 16. Januar 2014 wird der Wendepunkt erreicht. Werchowna Rada hat auf illegale Weise solche Gesetzte verabschiedet, die wesentlich Meinungs-, Versammlungsfreiheit und Aktivitäten von Nichtregierungsorganisationen begrenzten. Die Abgeordneten haben tatsächlich jede Versuche, eine Alternative zu finden, illegal gemacht, weil sie die Internetzensur, obligatorische Registration der Webseiten und den Verkauf von SIM-Karten ausschließlich gegen Passvorlage eingeführt haben.
  • Photo: ZN.UA
    Diese „diktatorischen Gesetzte“ wurden dank der propräsidentischen Mehrheit von der „Partei der Regionen“ und der „Kommunistischen Partei der Ukraine“ verabschiedet. Die meisten Abgeordneten dieser Parteien haben gar nicht diese Gesetzedurchgelesen, für die sie gestimmt haben.
  • Photo: Kudymets Maksym
    In der Ukraine begannen die Entführungen und Angriffe auf die öffentlichen Aktivisten. Nach Kyjiw bringt man die Banditen von anderen Regionen, die den Terror auf den Straßen beginnen: Sie verbrennen die Autos, schlagen die Menschen, schüchtern sie ein usw. Als Widerstand dagegen organisieren sich Bürger unter anderem in die Gruppe „Automajdan“ für den Schutz vor der präsidententreuen Kriminalität.
  • Photo: GURNIAK VIKTOR, LUFA
    Die Bürger wollten die demokratischen Freiheiten nicht verlieren und rebellierten gegen die Regierung. In der Hruschewskoho-Straße in Kyjiw, auf dem Weg zu dem Ministerkabinett und Werchowna Rada, fanden die Zusammenstöße zwischen den Protestierenden und der Polizei statt. Für den Kampf verwendete die Polizei Feuerwaffe, Lärm- und Blendgranaten und Panzer.
  • Photo: Trebukhov Maksym
    Im Kampf an der Seite der Polizei beteiligen sich heimlich die russischen Agenten, auch wenn das ein direkter Verstoß gegen staatliche Regelungen ist. Die gefangenen Demonstranten werden von der Polizei geschlagen und erniedrigt. Beispielsweise sollen sie sich in der Kälte komplett ausziehen und dann fotografieren lassen.
  • Photo: Ratushniak Oleksandr
    Infolge gewalttätiger und illegaler Handlungen der Polizei sind einige Menschen gestorben und Hunderte wurden verletzt. Während auf der Hruschevskoho Straße Kämpfe stattfinden, werden von der Regierung Ermordungen und Entführungen verwundeter Ärzte organisiert.
  • Photo: Kudymets Maksym
    Nach tagelangen Auseinandersetzungen hat sich die Regierung zurückgezogen. Euromajdan bleibt stehen, bis alle zuvor angekündigten Forderungen in Kraft treten.

Januar

  • Photo: Maks Levin
    Am 18. Februar 2014 haben die Demonstranten einen Friedensmarsch vor dem Parlaments organisiert. Sie forderten eine Aufhebung "diktatorischer Gesetze". Doch wieder wurden die Bürger von der Regierung ignoriert.
  • Photo: Vladyslav Musienko
    Trotz Versprechungen der Regierung, den Demonstranten Sicherheit zu gewährleisten, werden sie von bewaffneten Banditen, mit Begleitung der Polizei, angegriffen. Dies ist der Anfang der blutrünstigsten Euromajdan-Tage.
  • Photo: REUTERS, Stringer
    An dem Majdan-Sturm werden von der Regierung militärische Rüstung, Scharfschützer und bewaffnete Banditen eingesetzt.
  • Photo: Alexander Sherbakov, AP
    Mehr als Hunderte von Menschen sind gefallen und Tausende verletzt.
  • Photo: Yurko Dyachyshyn
    Mit Blut beschmierter Majdan-Sturm hat andere Regionen der Ukraine aufgewühlt.
  • Photo: Yurko Dyachyshyn
    Weil die Regierung die Forderungen der Demonstranten ignoriert, greifen die Bürger in einzelnen Gebieten lokale Behörden an.
  • Photo: Palamarchuk Pavlo
    Die Polizei lässt ihre Reviere leer stehen und zieht sich zurück. Für den Kampf gegen kriminelle Banden wurden Bürgerwachen erschafft. Sie patrouillierten Städte.
  • Photo: YouTube screenshots
    Der Präsident Janukowytsch verliert komplett die Kontrolle über die Situation in der Hauptstadt und in den westlichen, zentralen und südlichen Regionen des Landes. In der Nacht vom 21. auf 22. Februar 2014 verlässt er Kyjiw und fährt nach Kharkiw, wo er, von Russland unterstützt, einen Kongress über die Trennung der östlichen Ukraine plant. Diese Idee scheitert jedoch.
  • Photo: Konstantin Chernichkin, REUTERS
    Janukowytsch und die meisten Mitglieder seiner Regierung fliehen mit allen geplünderten Wertsachen nach Russland. Nach ukrainischem wird der Flüchtling vom Posten des Präsidenten wegen Verweigerung seiner Pflichten, enthoben. Bis zu den neuen Wahlen soll das Land vom Leiter der Werchowna Rada Olexander Turtschynow geleitet werden. Man erstellte eine neue Regierung mit. Arsenij Jazenjuk an der Spitze.
  • Photo: Yurko Dyachyshyn
    Nach der Flucht des ehemaligen Staatsoberhauptes erfahren die Ukrainer über zahlreiche Fälle des großen Missbrauchs und der Korruption. Die ganze Welt bekommt die Möglichkeit private Wohnsitze des Präsidenten, des General staatsanwaltes und anderer Beamten zu besuchen, die laut der offiziellen Information keine Geschäfte führten und deshalb keine Reichtümer besitzen konnten.
  • Photo: Brendan Hoffman, Europress
    Insgesamt nach den Angaben der Generalen Staatsanwaltschaft der Ukraine, hat Wiktor Janykowytsch über 100 Milliarden US-Dollar aus der Staatskassegeklaut.
  • Photo: Lazlo Beliczay, EPA
    Die Ukraine bezahlte einen hohen Preis für die Befreiung von Diktatur und für die Ermöglichung ihrer Wahl, ein Teil Europas zu sein.
  • Photo: Baz Ratner, Reuters
    Während der Proteste vom Anfang November 2013 und bis Februar 2014, der sogenannten "Revolution der Würde", sind mehr als 100 Menschen gefallen. Neben Ukrainern, wurden auch Weißrussen, Armenier und Georgier zu den Opfern des Regimes von Janykowytsch.
  • Photo: Vladyslav Musienko
    Sie alle gehören jetzt zur Himmlischen Hundert.
  • Photo: Yurko Dyachyshyn
    Gerade nach dem Absturz des Regimes von Janykowytsch fing man mit der Erneuerung des friedlichen Lebens und Maßnahmen für die Volkswirtschaftsstabilisierung an. Die Schlüsselaufgabe war die Durchführung der Präsidentenwahlen am 25. Mai, damit der Staat den neuen legitimen Präsidenten bekommt.
  • Photo: Vladyslav Musienko
    Während man in der Hauptstadt die Funktionen der Polizei wiederherstellte, übte ihre Pflichten eine sogenannte Organisation „Selbstverteidigung von Majdan“ aus. Sie nahmen Gebäuden der Ministerien, des Parlaments und der Botschaften ausländischer Staaten unter ihre Bewachung.
  • Photo: Volodymyr Hontar, UNIAN
    Die neue Regierung erneuerte sofort den aktiven Kurs auf europäische Integration.

Februar

  • Photo: Ivan Sekretarev, AP
    Als es klar wurde, dass der Bestechungsversuch des ukrainischen Volkes misslungen ist, und die neue Regierung an Europa gerichtet ist, beginnt Russland eine direkte militärische Aggression.
  • Photo: Sean Gallup, GETTY
    Russland erobert die staatlichen Institutionen, Militärobjekte und wichtige Objekte der Infrastruktur, indem es das Vorhandensein der eigenen Streitkräfte als Bestandteil der Schwarzmeerflotte auf der Halbinsel Krim benutzt. Die Flotte auf der Krim übernahm Russland von der Sowjetunion. Ihre Lage auf dem ukrainischen Territorium wurde für einen begrenzten Zeitraum im internationalen Abkommen vorgesehen.
  • Photo: ANTON PEDKO, EPA
    Mit der Aggression verletzt Russland alle möglichen internationalen und zwischenstaatlichen Verträge, in denen es die Grenzlinien der Ukraine anerkannte und die Sicherheit gewährleistete. Als einer der Beispiele gilt „Budapester Memorandum“, unterzeichnet 1994. Aber es war nur der Anfang des Spieles von dem russischen Präsidenten Putin.
  • Photo: VIKTOR DRACHEV, AFP
    In der autonomen Republik Krym, wesentlichem Bestandteil des Territoriums der Ukraine, haben die russischen Militärtruppen und selbsternannte Marionettenmacht ein „Referendum“ für die Annexion an Russland organisiert. Gleich am nächsten Tag hat Russland die Ergebnisse dieses Pseudorefenrendums anerkannt und hat in Kreml „Aufnahme der neuen Erden“ in der Stilistik der Sowjetunion durchgeführt.
  • Photo: Ivan Sekretarev, AP
    Auf der Halbinsel Krim fängt die Besatzungsbehörde die Unterdrückungen der Ukrainer und Krimtataren an. Vaterländisch gesinnte Bürger werden verschüchtert und gekidnappt. Einige von ihnen wurden schon tot gefunden.
  • Photo: Sergei Grits, AP
    Internationale Gemeinschaft verurteilt das russische Vorgehen und setzt wirtschaftliche Sanktionen an. Es reicht der UN-Generalversammlung nur eine Hundert Ja-Stimmen, um die Krim als Bestandteil der Ukraine anzuerkennen. Dagegen stimmen nur Russland und solche ihre „geistige Verbündete“ wie Armenien, Weißrussland, Bolivien, Kuba, Demokratische Volksrepublik Korea, Nikaragua, der Sudan, Syrien, Simbabwe und Venezuela.
  • Photo: Artur Shvarts, EPA
    Nach der Annexion der Krim beginnt dort der Eingriff auf die Rechte der Krimtataren, die mit der Okkupation nicht einverstanden sind, denn tatsächlich nimmt man ihnen ihre Heimat schon zum zweiten Mal in den letzten hundert Jahren ab. Der vorherige Diktator, der den Krimtataren Krim wegnahm und sie nach Mittelasien verschleppte, war Josef Stalin.
  • Photo: Alexander Polegenko, AP Photo
    Wegen der Nationalität oder der öffentlich geäußerten oppositionellen Meinungen beginnen Menschenraub und Ermordungen. Die Geiselhaftung und grundlose Durchsuchungen, darunter auch von moslemischen Religionsgemeinschaften werden zur gängigen Praktik. Zuerst verbietet man den Krimtataren den Gedenktag der Deportation des eigenen Volkes zu würdigen. Als es doch erlaubt wurde, fand es nur unter der Obhut der Polizei und Militärtechnik statt.
  • Photo: Reuters, stringer
    Anführer von Krimtataren Mustafa Dschemilew und Refat Tschubarow bekamen ein Verbot von der russischen Regierung, auf die Krim einzuziehen. Man hebt den Betriebvom Medschlis des krimtatarischen Volkes auf.
  • Photo: Lyseyko Markiyan
    Infolge der Okkupation reisten aus der Krim mehr als 19.000 Menschen in die kontinentale Ukraine aus.

März

  • Photo: REUTERS
    Nach der Okkupation der Krim machte die russische Regierung einen Versuch die Situation in der Ukraine zu destabilisieren und 8 Gebiete, das heißt ein Drittel des Gesamtterritoriums, abzutrennen.
  • Photo: YANNIS BEHRAKIS, REUTERS
    Im Frühling 2014 fangen die russischen Diversanten offen ihre Tätigkeit im Süden und im Osten der Ukraine an.
  • Photo: Roman PELIPEY, EPA
    Um die Provokationen zu realisieren, machen sie die vermögenslosen und ungelehrten Menschen teilhaftig, denn es ist leichter solche Leute zu kontrollieren.
  • Photo: VIKTOR DRACHEV, AFP
    Nach dem „Krimszenario“ treten die russischen Militäreinheiten in die Gebiete Luhansk und Donezk ein.
  • Photo: MARKO DJURICA, Reuters
    Die Russen besetzen zahlreiche Verwaltungsstellen und übergeben die Waffen den Banditen, die seit ein paar Jahren von Russland finanziell unterstützt wurden.
  • Photo: Vk mikaronkainen
    Gleichzeitig in Donezk, Luhansk sowie auch in 6 Süd- und Ostgebieten der Ukraine, für die Russen einen beleidigenden Namen “Neurussland” ausgedacht haben, organisieren die aus Russland massenhaft gebrachten Anstifter neue Provokationen.
  • Photo: Sergei Poliakov, AP
    In Odessa endet diese Straßenschlacht mit einer Tragödie, in der 40 Separatisten und prorussischen Aktivisten sterben.
  • Photo: Олександр Прилепа УНІАН
    Trotzdem gab es in den Gebieten Charkiw, Dnipropetrowsk, Zaporizhzhja, Kherson, Mykolajiw und Odessa keine direkte russische Aggression oder Truppeneinbruch, darum wurden separatistische Ausdrücke schnell neutralisiert, oft von den Einheimischen.
  • Photo: Reuters
    In den von russischen Attentätern besetzten Donezker und Luhansker Gebieten kündigt die ukrainische Regierung den Beginn des “Anti-Terror-Operation” an.
  • Photo: Reuters
    Der “Anti-Terror-Operation” beginnt unter unglaublich schweren Umständen, denn infolge der Präsidentschaft von Wiktor Janukowytsch und Hunderten von Agenten Moskaus in den ukrainischen Sicherheitsorganen, war die Armee tatsächlich kampfunfähig und in den Geheimdiensten herrschte Sabotage-Stimmung.
  • Photo: Maks LEVIN
    Einigen kampffähigen patriotischen Truppen gelang es, die Aktivität von Separatisten zu lokalisieren. Im Verteidigungs- und Innenministrien beginnt man mit der Schöpfung der Freiwilligenabteilungen, mit Hilfe derer gelingt es, Moral unter den Soldaten zu verbessern und Aggression der Terroristen zu stoppen.

April

  • Photo: Petro Zadorozhnyy
    Einfache Leute fangen an, ukrainische Armee zu unterstützen. Sie organisieren sich und versorgen mit Hilfe der Freiwilligenorganisationen die Soldaten mit notwendigen Kleidungsstücken, Lebensmitteln und Arzneien. Sie helfen auch beim Reparieren der Technik.
  • Photo: Anastasia Sirotkina, Associated Press
    Trotz aller starken Versuche geht die Absicht der russischen Seite die Staatspaltung zu provozieren nicht in Erfüllung. Außerdem misslingt es den Russen, die Präsidentenwahlen zu verhindern.
  • Photo: Facebook.com, petroporoshenko
    Die Abstimmung hat bewiesen, dass die Einwohner verschiedener Regionen sich vereinigt haben und einen gemeinsamen Wunsch gezeigt haben: Die Einheit der Ukraine zu bewahren und einen neuen Staat auf der europäischen Kulturbasis zu bauen.

Mai

  • Photo: Reuters
    Alle russischen Versuche, die Ukraine mit Hilfe der Diversionsabteilungen und Söldner zu schwächen, haben keinen Erfolg, darum beginnt Russland eine Truppeninvasion aufs Territorium der Ukraine, ohne einen Krieg anzukündigen.
  • Photo: Reuters
    Der russische Einbruch provoziert die Verschärfung der Sanktionen gegen Moskau von der Seite der zivilisierten Länder.
  • Photo: Serhiy Loiko/Facebook
    Dank der totalen Kontrolle über die russischen Massenmedien versucht Kreml den angefangenen Krieg von eigenem Volk geheim zu halten. Aber die Leichen von Hunderten gefallenen russischen Staatsbürgern werden jetzt nach Russland zurückgebracht.

Juni

  • Photo: Oleksandr Ratushniak
    Am 17. Juli 2014 auf dem von Terroristen kontrollierten Territorium, war ein Passagierflugzeug Boeing-777 abgeschossen, der den Flug der Malaysian Airlines MH17 "Amsterdam – Kuala-Lumpur" vollgezogen hat. Es sind 298 Menschen ums Leben gekommen.
  • Photo: Joshua Paul, AP
    Das Flugzeug wurde vom Flugabwehrraketensystem "Buk-M" abgeschossen, das aus Russland geliefert wurde, aber dann begannen die Russen ihre Beteiligung zu dementieren. Russland begann auch ihre Beteiligung aktiv zu verweigern, insbesondere die Zugehörigkeit des "Buk-M" zu den russischen Streitkräften.
  • Photo: DOMINIQUE FAGET, AFP
    Allerdings haben die Terroristen nicht zugelassen, dass ein internationales Untersuchungsteam eine objektive Untersuchung über die Ursachen der Tragödie geführt hat, weil eine große Fläche des Unfalls abgebaut wurde. Diese Teile des Flugzeugs zu denen ein Zutritt war, haben die Terroristen ausgeführt, um verschrottet zu werden.

Juli

  • Photo: Hromadske.tv
    In den Regionen Donezk und Lugansk, die sich unter der Kontrolle von Terroristen befinden, ist die Situation am Rande einer humanitären Katastrophe.
  • Photo: Sergei Karpukhin, Reuters
    Die Terroristen führen die Angriffe auf die Wohngebiete und die Infrastruktur durch.
  • Photo: Mauricio Lima, NYT
    Man fixiert die Massenverbrechen gegen die Zivilbevölkerung wie z.B. Belästigung, Verprügeln, Ermordung, Entführung und Vergewaltigung.
  • Photo: EPA
    In den Städten tauchen bewaffnete Muslime aus dem Kaukasus auf, was äußere Einflüsse auf den Konflikt in der Ukraine bestätigt.
  • Photo: TASS
    Verschiedene Gruppen von Terroristen kämpfen gegeneinander um die Kontrolle über den Gebieten zu gewinnen. Während dieser bewaffneten Auseinandersetzungen verwendet man schwere Waffen, was zum Tod der Zivilbevölkerung führt. Wegen der Kampfhandlungen in den Regionen Donezk und Luhansk wandern in andere Regionen der Ukraine mehr als 514.000 Menschen aus.
  • Photo: Darko Vojinovic, AP
    Dank der aktiven Unterstützung von Russland führen die Militanten auf Donbass eine systematische Zerstörung der Wirtschaft und der Infrastruktur.
  • Photo: Maks LEVIN
    Es wurden mehr als 960 km von den Autobahnen und 30 Brücken vernichtet. Es wurden mehr als 4.500 Häuser zerstört.
  • Photo: Marko Djurica, Reuters
    Die gestohlenen Geräte wurden aus mehreren Unternehmen nach Russland ausgeführt, insbesondere diejenigen, die Waffen produzieren. Die Kohle, die in den besetzten Gebieten hergestellt wird, wird auch gesetzwidrig nach Russland ausgeführt.

August

  • Photo: Roman Pilipey, EPA
    Die ukrainische Regierung macht viel zur Wiederherstellung des normalen Lebens in den Gebieten, die  von Terroristen befreit sind. Alle Befreiungsoperationen des Ortes führt man mit der höchsten Genauigkeit durch.
  • Photo: Petro Zadorozhnyy
    Auf die von Terroristen befreiten Territorien wurden Hunderte von Tonnen humanitärer Hilfe transportiert. Praktisch alle Schulen und Kindergärten haben ihre Arbeit erneuert, Renten und Löhne werden ausgezahlt.
  • Photo: Sergey Kozlov, EPA
    Für den Schutz der Bevölkerung realisiert der Sicherheitsdienst aktive Antidiversionsmaßnahmen und Militärleute bauen die Verteidigungslinien, sogar mit der Hilfe der Einheimischen.
  • Photo: Maks Levin
    Ukrainische Bürger unterstützen die Abwehr des Staates im ganzen Lande: vom Westen nach Osten sammeln die Volontäre Millionen von Hrywnja für die Unterstützung der ukrainischen Armee.
  • Photo: Ukrainian Ministery of DefenSe
    Starker Aufschwung von Patriotismus, Einigung des Landes zu einer Nation, Schaffen der neuen Volksarmee – das sind die Reaktionen der ukrainischen Gesellschaft auf russische Agression.
  • Photo: Maks Levin
    Hunderte ukrainische Militärpersonen, die ihr Leben im Krieg für die Unabhängigkeit geopfert haben, sowie die Zivilisten, die zu Opfern des Aggressors geworden sind, werden als Helden in die Neuere Geschichte der Ukraine eingeschrieben. Und Ukrainer werden den Preis der Unabhängigkeit unseres Staates erkennen und sie schützen.
  • Photo: ROMAN PILIPEY, EPA
    Die erneute europäische Nation der Ukrainer wird nie mehr den jeglichen Zweifel an ihrer Existenz, ihrer Geschichte, ihrem Staat entstehen lassen.
  • Photo: Petro Zadorozhnyy
    Ukraine wird eine neue Armee bekommen, frei von den sowjetischen Rudimenten – Armee der Patrioten, für die die Geburtsregion, die Sprache oder der Glauben von jeweiligem Bürger der Ukraine keine Rolle spielt.
  • Photo: Ministry of Defense of Ukraine
    Es ist klar, dass unsere Armee grundlegende Umgestaltung nach Standards westlicher militärischer Bildungen erwartet. Bekanntlich ist das Armeekommando wegen der mangelder Erfahrung leider nicht immer ideal. Die ukrainische Armee wird aber die technische Reformen einführen und wird nach diesem Merkmal die russische Armee überwiegen.
  • Photo: GRABAR VITALIY, LUFA
    Wichtig ist, dass die ukrainische Armee gegen die russische schon gewonnen hat, und zwar damit, dass sie grösseres Nieveau der Moral hat – Dutzende Namen und Geschichten von neuen ukrainischen Helden warten noch auf ihre Zeit, um gehört zu werden. Bedauernderweise werden Tausende von Russen schon keine Möglichkeit haben, zurück nach Hause zu kehren und die Wahrheit über den Wahnsinn dieses Krieges, der von Kremel entzündet wurde, dort zu erzählen.
  • Photo: Olivier Hoslet Pool, AFP
    Während des letzten Jahres hat die Ukraine Präsidenten, Regierung und Parlament neu gewählt, die sich öffentlich verplichten, demokratisch im Land zu regieren und es durch europäischen Weg zu führen.
  • Photo: Valentyn Ogirenko, REUTERS
    Antikorruptiongesätz hat den Prozess der Lustration und der Reinigund der Macht begonnen. Jeder Abgeordnete, der probieren wird die Lustration zu vermeiden oder setzt die Korruptionhandlungen weiter fort, wird nicht ausser Acht gelassen – die Ukrainer haben für immer die Angst vor der Macht verloren.
  • Photo: Maks LEVIN
    Der „neue eiserne Vorhang“, der die demokratische und totalitäre Welt abtrennt, entsteht bald auf der östlichen Grenze der Ukraine. Und die Unterschreibung des Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine ist nur der erste Schritt in diese Richtung.
  • Photo: SAUL LOEB, REUTERS
    Die modernen Ukrainer sind wieder bereit, wie auch mehrmals im Laufe von Tausend Jahren, europäische Zivilisation von der Östlichen Horde zu retten, wie es ihre Vorfahren aus Kiewer Rus gemacht haben, die in den Steppen Mongolo-Tataren aufgehalten haben sowie die Kosaken, die Tatarensturm verhindert haben.
  • Photo: Ratushniak Oleksandr
    Diesmal für immer.

Herbst